BürgerGas sagt Danke für die zahlreichen Einsendungen Ihrer schaurigen Erlebnisse mit sogenannten Topversorgern

Kürzlich haben wir alle interessierten Verbraucher dazu aufgerufen, uns von ihren negativen Erfahrungen im Energiemarkt zu berichten. Alles, was Möchtegern-Topversorger ihren Kunden zumuten, konnte eingereicht werden. Die Einsendungen und Erlebnisse, die uns daraufhin erreicht haben, zeigen, dass die Abzock-Methoden vieler Versorger leider nach wie vor aktuell sind. Aggressive Haustürvertreter, exorbitante Preiserhöhungen ab dem zweiten Jahr oder haarsträubender Kundenservice gehören nicht selten zur Geschäftsmethode.

Umso wichtiger ist es, diese Missstände beim Namen zu nennen, die Fallstricke und Tricks offenzulegen. Und deswegen sagen wir Danke an alle, die sich ihren Gruselerlebnissen noch einmal gestellt und bei unserem Aufruf mitgemacht haben! Unter den mutigen Teilnehmern unserer Aufklärungsaktion wurden fünf Gutscheine im Wert von 1.000 Euro über Gas oder Strom von BürgerGas und 200 Trostpreise verlost.

Dies sind die Schockerfahrungen unserer Hauptpreisgewinner

Herr U. aus Thüringen:

„Nach einem Telefonanruf eines bekannten Energiediscounters hat dieser Gas- und Stromlieferant bei meinen aktuellen Lieferanten meine bestehenden Lieferverträge gekündigt und mir neue Lieferverträge zugeschickt, obwohl ich am Telefon klipp und klar zum Ausdruck gebracht habe, daß meinerseits keinerlei Interesse besteht, meine Verträge zu kündigen. Mein Fehler war, am Telefon im Laufe des Gespräches meine Zählernummer und mein Geburtsdatum preisgegeben zu haben. So wie dieser Energiediscounter am Markt arbeitet, ist unmöglich und nicht zulässig. Ich als Kunde muß mein 14-tägiges Kündigungsrecht wahr nehmen können, ehe mein bisheriger Liefervertrag gekündigt wird bzw. ich selbst setze mich mit meinem bisherigen Lieferanten in Verbindung, wenn ich die weitere Lieferung nicht mehr wünsche, aus welchen Gründen auch immer. Dieser haarsträubende Kundenservice muß angeprangert werden!“

Herr R. aus Franken:

„Bevor ich bei BürgerGas Kunde geworden bin, bin ich über ein bekanntes Vergleichsportal aus preislichen Gründen zu einem Billigstromanbieter gewechselt. Der Tarif war so aufgebaut, dass man im ersten Jahr eine Prämie bekommt, wenn man den Vertrag noch ein zweites Jahr laufen lässt. Theoretisch war dieser Tarif nach einem Jahr somit der Günstigste den es gab. Leider war das zweite Jahr aber, um die Prämie zu bekommen, ein sogenanntes Pflichtjahr. In meinen Fall ganz dumm, leider habe ich um ein paar Tage die Kündigungsfrist verpasst und der Vertrag lief wegen der Vertragslaufzeit von 12 Monaten somit noch ein drittes und sehr teures Jahr.“

Herr K. aus Reitzenhain:

„Ich wollte meinen Stromversorger wechseln und zur Tochter eines der größten deutschen Energieversorger gehen. Online angemeldet und darauf vertraut, dass alles ganz einfach läuft. Ein großer Irrtum. Zwar erhielt ich vom alten Versorger eine Bestätigung, dass ich hier zum 10.12.2019 abgemeldet worden bin. Aber beim Neuen war bis heute – 02.12.2019 – Funkstille. Will sagen: Auf meinem Smartphone las ich immer noch, es werde geprüft. Derweil ich bereits Tage zuvor vom Grundversorger Post bekam. Mein Vertrag sei bestätigt, ich würde ab dem 11.12.2019 dort teuren Strom beziehen. Wie bitte? Ich konnte mich nicht daran erinnern, jemals einen solchen Antrag gestellt zu haben.
Und was die Konfusion noch größer machte, war der Umstand, dass zumindest am Wochenende jede E-Mail an den neuen Versorger mit dem Vermerk zurückkam “Undelivered Mail Returned to Sender”. Also ein Telefax geschickt – was bisher auch ohne Antwort blieb. Erst als ich heute dort anrief, bekam ich eine Antwort: Es habe Probleme bei irgendeiner Softwareumstellung gegeben, können wir zurückrufen? Dann stellte sich raus, dass man noch auf eine Bestätigung vom Netzbetreiber warte. Spätestens von da an hat es mir gereicht. Vertrag widerrufen und zu Bürgergas gegangen. In der Hoffnung, da in besseren Händen zu sein.
UPDATE: Später erfuhr ich, wie „genial“ der Wechsel eingefädelt war: Der neue Versorger hatte den Altvertrag bereits gekündigt, bevor der Netzbetreiber die Frage beantwortet hatte, ob der neue Strom auch tatsächlich unmittelbar im Anschluß dazu geliefert werden kann – und das konnte man eben nicht. Fazit: der Versorger mit der kumpelhaften app-basierten Tour hatte mehr vernebelt als Klarheit geschaffen.

Herr P. aus Hessen:

„Nachdem ich von einem hessischen Energieversorger zu Bürgergas gewechselt habe, bekam ich ein Schreiben, in dem man mir mitteilte, dass sich der Pauschalbetrag für die Wartung meiner Gastherme leider erhöht. Man könne mir nicht mehr den bisherigen Preis geben, nachdem ich mich durch den Wechsel zu einem anderen Anbieter gegen den regionalen Versorger entschieden habe. Die Wartungs-Preiserhöhung war zwar mit ca. 20 Euro (ca. 20%) eigentlich unverschämt, aber alles in allem ist der Pauschalpreis für Wartung der Gastherme immer noch OK. Außerdem war die Einsparung durch den Wechsel zu Bürgergas um einiges höher.“

Herr B. aus Berlin:

„2013 hat mir ein bekanntes Vergleichsportal telefonisch einen Gasvertrag bei einem Energiediscounter empfohlen und mir versichert, dies sei der günstigste Anbieter. Den Vertrag habe ich dann auch abgeschlossen. Der Anbieter versprach einen Kundenbonus von 25%. Den hat man zwar angerechnet, doch wurde er in der Abrechnung ganz raffiniert wieder abgezogen: Der Grundpreis war so hoch – 81 Euro monatlich bei einem Verbrauch von 110.000 kWh -, dass ich letztlich mehr bezahlt habe, als bei meinem alten Anbieter.“

Und hier ist eine Auswahl der gruseligsten Erlebnisse unserer Trostpreisgewinner

Herr L. aus Bayern:

„Hallo Bürgergasteam, nachdem ich von Heizöl auf Erdgas umgestellt habe, habe ich einen Gasliefervertrag mit einem hessischen Gaslieferanten abgeschlossen. Nach einem Jahr hat man mir mitgeteilt, dass der Gaspreis um 33% steigt, obwohl im Internet weiter mit dem günstigeren Preis geworben wurde, und obwohl die Gaspreise an der Rohstoffbörse unverändert waren. Ich habe mich verarscht gefühlt, gekündigt und bei Bürgergas meinen Gasliefervertrag abgeschlossen.“

Herr F. aus Hanau:

„Im April 2016 wurde ich von einem Energie-Beratungsunternehmen angesprochen, das mir anbot, meine Energiekosten durch eine neuvertragliche Regelung wesentlich zu senken.
Ich wollte dann ein schriftliches Angebot von meinem Anbieter bekommen, habe aber gleich erklärt, dass ich vorerst nicht wechseln wollte. Der Vertreter verlangte von mir den Jahresverbrauch und die Zähler-Nr., um den Verbrauch kontrollieren zu können. Ich habe damals nicht gewusst, dass die Bekanntgabe der Zähler-Nr. einem Vertrag gleichkommt. Ich habe dann am 28.04.16 von einem Stadtwerk aus Baden-Württemberg  eine Auftragsbestätigung erhalten, die wesentlich teurer als mein damaliger Tarif war. Mein Protest wurde auf 2 Mails und einen Brief nicht beantwortet und die Frist des Widerrufsrechtes drohte abzulaufen. Erst nach einem Einschreibebrief bestätigte man mir meinen Widerruf.“

Herr B. aus Hessen:

„Mein vorheriger Versorger hat genau das gemacht [Kunden über den Tisch gezogen]: günstige Preise, Preisgarantie für ein Jahr. Dann kamen scheibchenweise die Preiserhöhungen und der Versorger war längst nicht mehr günstig, wenn man den gezahlten Preis in einem Vergleichsportal eingab. Ganz im Gegenteil, die lagen zwischen Mittelfeld und dem oberen Ende.

Der Anbieter machte aber putzmunter Werbung mit Kampfpreisen. Ich hatte daraufhin nachgefragt, ob ich diesen Preis nicht bekommen könne, ich sei ja schließlich Stammkunde und es sei schon merkwürdig, dass man als Neukunde weniger zahlt, als ein Bestandskunde. Denen war wohl klar, dass man mich nicht problemlos halten kann, also gab es einen symbolischen “Rabatt”, den ich als Witz empfand. Die Begründung war aber ein Schlag ins Gesicht eines jeden vernünftigen Menschen: Die höheren Preise der Bestandskunden wurden mit dem Pflegeaufwand des Kundenstamms erklärt.“

Herr K. aus Suhl:

„Als langjähriger Kunde von Bürgergas wechselte ich vor zwei Jahren zu einem Energiediscounter, ich ließ mich von einem Wechselbonus blenden. Im zweiten Jahr betrug die Erhöhung des Gaspreises über 10%, des Weiteren wurde die Grundgebühr auch um 10% erhöht. Der sogenannte Wechselbonus hatte sich damit in Luft aufgelöst. Der größte Horror war die Erreichbarkeit. Telefonisch hatte man keine Chance einen Mitarbeiter zu erreichen, die Warteschlange nahm nie ein Ende. E-Mails wurden nicht beantwortet. Ich kann nur jeden raten sich von den sogenannten Wechselportalen und versprochen Boni fernzuhalten.“

Herr L. aus Thüringen:

„Meine am kräftigsten gepfefferte Preiserhöhung habe ich im Jahre 2009 erlebt. Am 18.03.2009 wurde mir eine Grundpreisreduzierung im Monat von 15,17 € auf 8,52 € verkündet, macht auf das volle Jahr (12 x) umgerechnet 79,80 € Ersparnis. Doch die Freude währte nicht lang, denn am 20.08.2009, rechtzeitig vor der Heizperiode, hat man dann den Arbeitspreis von 5,73 Cent auf 7,40 Cent je kWh angehoben. Das sind 1,67 Cent je kWh, bei meinem Verbrauch 2009 von 28.546 kWh ergibt das eine Steigerung um 476,72 € (fast 30% !). Das war wirklich der Hammer. Besonders hat mich die Dreistigkeit im Brief mit der Erhöhung gestört, daß man mir noch zur Ersparnis gratuliert hat. Mehr Hohn geht wirklich nicht.“

Herr K. aus Hessen:

„Als ich vor einigen Jahren meine Energieversorgung von Öl auf Gas umstellte, lag es für mich nahe, dass ich auf einen regionalen Anbieter zurückgegriffen habe. Ich wurde dann ohne jegliche Aufklärung, ich war schließlich Neukunde, in den höchsten Tarif eingestuft. Nach meiner Internetrecherche musste ich feststellen, dass es auch günstigere Tarife bei dem Anbieter gab.
Darauf habe ich in einem Telefongespräch hingewiesen. Mir wurde dann erklärt, dass ich zunächst die einjährige Laufzeit des höchsten Tarifs erfüllen müsste. Kulanz und Kundennähe sieht in meinen Augen jedoch anders aus. Ich beendete das Telefongespräch mit dem Hinweis, dass man doch langsam von dem “Monopolgedanken” herunterkommen müsste, schließlich gäbe es auch noch andere Anbieter. Somit wurde ich dann auf Empfehlung meines Nachbarn Neukunde bei BÜRGERGAS und bin bis heute sehr zufrieden.“

Herr B. aus Bayern:

„Mein Schockerlebnis ist zwar schon drei Jahre her, aber ich freue mich, meinen damaligen Ärger doch noch mal loszuwerden:
Meine Schwiegermutter Erna K. (EG) und ich mit meiner Frau (1.OG) wohnen im gleichen Haus. Merkwürdigerweise kamen im Herbst 2016 von unserem Energieversorger zwei unterschiedliche Schreiben bezüglich einer Strompreiserhöhung. In dem Schreiben an mich wurde eine Erhöhung um ca. 10% angekündigt – in dem Schreiben an meine Schwiegermutter 31% bei gleichem Tarif und nahezu gleichem Verbrauch. Daraus schließe ich eine gewisse Strategie, die sich auf den Namen ´Erna´ bezieht. Vermutete Folgerung: Erna ist wohl eine ältere Frau, die das Schreiben über die Tariferhöhung ignoriert bzw. nicht weiß wie sie reagieren soll.“

Herr M. aus Mühlheim am Main:

„Ich schloss den Vertrag mit einer bayerischen Energieversorgung am 14.11.2017 für den Zeitraum ab 1.1.2018 ab.
Bedingungen: 3.500 kWh Jahresverbrauch, Grundpreis 12,86 € brutto pro Monat und Arbeitspreis 0,2365 € / kWh brutto. Monatlicher Abschlag 90,00 €.
Am 18.12.2018 trudelte eine Preiserhöhung ein mit Erhöhung des monatlichen Abschlags auf 127,00 € (ca. 41% Erhöhung). Ich habe sofort gekündigt und am 28.12.2018 die Bestätigung erhalten. Wegen Insolvenz ist nie eine Endabrechnung bei mir eingetroffen.“

Herr B. aus Frechen:

„Ja, auch ich habe so eine Gruselstory. Nach einer Preisanpassung von Bürgergas machte ich mich über ein bekanntes Preisportal auf die Suche nach einen neuen preisgünstigeren Gasanbieter. Hierbei fand ich einen Energieversorger (Platz 2) der günstigsten Anbieter beim Portal mit sehr guten Kundenbewertungen. Alles wurde per Mail durchgeführt. Kein persönlicher Kontakt möglich, da niemand ans Telefon ging! Auf meine Mails keine Reaktion (ich wollte den Zählerstand mitteilen bzw. abgleichen). Nach 4 Monaten dann die Insolvenz – auch hier keiner per Telefon oder Mail zu erreichen. Daraufhin bin ich wieder zurück zu Bürgergas gewechselt.“