Die meisten Preisportale sind Provisionsvertriebe

Warum BürgerGas in Portalen nicht zu finden ist.

Fast jeder Bürger nutzt dann und wann ein Vergleichsportal im Internet, um sich über Angebote zu erkundigen und die gewünschte Leistung zum bestmöglichen Preis zu finden. Elektroartikel, Urlaub … auch Gas und Strom. Aber wie neutral sind sie wirklich? Und von wem erhalten sie Geld? Den kostspieligen Kampf auf Portalen oder über Makler machen längst nicht mehr alle Versorger mit.

Die meisten Preisportale werben damit unabhängig und neutral zu sein, obwohl Sie ein Wirtschaftsunternehmen sind und damit gewinnorientiert. Am liebsten sehen Sie sich als Verbraucherportal. Bereits die Voreinstellungen bei der Gas- und Strom-Tarifsuche, die sogenannten ‚Empfehlungen‘ oder ‚Top-Produkte‘ sowie unzählige Werbekacheln auf der Startseite sollten zu denken geben. Mit diesen Voreinstellungen werden Kundenströme zu den Energieversorgern geführt, die hohe Provisionen an das Portal zahlen, so berichtet Plusminus Anfang 2015.* Werbeeinträge, Beratung der Energieversorger bei der Preis- und Tarifgestaltung seien weitere lukrative Geldquellen der Portale. Der Preis, das Ranking und die Positionierung der Energieversorger würden so von den Portalen beeinflusst.

Die Höhe des Bonus ist dabei ein wichtiges Instrument beim Kampf um die Platzierungen. Darüber hinaus lässt der Bonus den Preis für das erste Jahr günstig erscheinen. Entfällt der Bonus im zweiten Jahr, ist der Tarif oft teurer als die Grundversorgung. Zudem sind die Auszahlungsbedingungen für einen Bonus oft an komplizierte Bedingungen geknüpft.

Die vorderen Plätze der Preisportale sind meist nicht kostendeckende Erstjahrespreise zum Kundenfang – deutliche Preiserhöhungen damit unumgänglich, denn die Akquisekosten müssen wieder verdient werden. Oft werden diese Zweitjahrespreise als ‚Preisanpassungen‘ in Werbeflyern oder Werbe-E-Mails getarnt und auch gerne in der Ferienzeit versandt.

Längst sind deshalb nicht alle Energieversorger in den Portalen zu finden – auch BürgerGas nicht! BürgerGas kann nur direkt, d.h. ohne Zwischenhandel bestellt werden – entweder über die Website oder über den Kundenservice. Konsequent verzichtet BürgerGas auf kostenpflichtige Vertriebswege über Portale oder Makler. Dank der hohen Weiterempfehlung wächst BürgerGas auch ohne Provisionszahlungen und große Werbeausgaben. Das hält die Energiepreise niedrig und spart Geld.

*http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/swr/vergleichportale-test-100.html.